Die Strahlentherapie des Prostatakarzinoms
Die Strahlentherapie ist in den letzten zehn Jahren, bedingt durch die schnelle Entwicklung der Computertechnik, bedeutend weiterentwickelt worden. Durch die vielfältigen technischen Neuerungen kann heutzutage die Strahlentherapie einerseits wesentlich schonender durchgeführt werden, andererseits konnten bei vielen verschiedenen Tumoren die Ergebnisse weiter verbessert werden. Diese Aussagen treffen besonders auch für die Strahlentherapie des Prostatakarzinoms zu. Häufig sind jedoch die verschiedenen Formen der Strahlentherapie, die je nach Ausdehnung des Tumors eingesetzt werden, für Sie als Patient zunächst etwas schwer verständlich. Wir haben deshalb versucht, diese unterschiedlichen Formen der Strahlentherapie für Sie einfach darzustellen. Im Anschluss daran werden mögliche Nebenwirkungen und deren Therapie erläutert. Abschließend werden wir Sie über einige Spezialfälle informieren.
Wichtig für Sie ist, dass vor der ersten Bestrahlung ein ausführliches Gespräch mit „Ihrem“ Strahlentherapeuten stattfindet, der Sie über die Vorgehensweise in Ihrem Fall, über die Wirkungen, aber auch über mögliche Nebenwirkungen der Therapie umfassend berät.
Auf den folgenden Seiten möchten wir Ihnen die verschiedenen Formen der Strahlentherapie vorstellen:
- Perkutane Strahlentherapie
- primär 3D-geplante perkutane Bestrahlung
- intensitätsmodulierte Bestrahlung (IMRT)
- „schnelle“ Bestrahlung (Volumetric Arc RT-VMAT oder Rapid Arc)
- Permanente Seedimplantation (LDR-Brachytherapie)
- Afterloading-Therapie mit Iridium 192 (HDR-Brachytherapie)

