PET (Positronenemissionstomographie)

Verfahren zur Anfertigung von Schichtaufnahmen (Tomographie) unter Messung der Positronenemission.

Bei der PET wird ein spezielles Radiopharmakon in eine Vene gespritzt. Dabei handelt es sich um eine Substanz, die Positronen abgibt (positiv geladene Antiteilchen von Elektronen). Sie reichert sich in Geweben mit hoher Stoffwechselaktivität an. Die aus dem Körper austretende Strahlung wird ähnlich wie bei der Computertomographie (CT) von Sensoren gemessen, die sich um den Patienten herumbewegen. Und ein Computer berechnet aus den Messwerten dann Schnittbilder, die die Aktivitätsverteilung im Körper wiedergeben.

Die PET wird beim Prostatakarzinom bislang nur selten angewendet, vor allem zur Suche nach Absiedelungen (Metastasen).

Von SPECT (engl. single photon emission computed tomography) spricht man, wenn ein Radiopharmakon verwendet wird, das statt der Positronen Gammastrahlen (Photonen) abgibt. Die SPECT entspricht damit einer Kombination aus CT (ohne Röntgenröhre) und Szintigraphie.

Autor: Dr. med. Hubert E. Weiß, 23.10.2006