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Die Prostata ist oft von Entzündungen betroffen, weil sie zahlreiche Drüsen enthält, gut durchblutet wird, regelmäßig Schwellungen unterworfen ist (beim Wasserlassen, Stuhlgang und Geschlechtsverkehr) und zudem direkte Verbindungen mit der nach außen offenen Harnröhre besitzt (Kreuzung zwischen Harn- und Samenwegen).
Die Reizerscheinungen müssen nicht von Krankheitskeimen verursacht werden, und es muss also noch nicht einmal eine Entzündung vorliegen, um deren Krankheitszeichen auszulösen. Man spricht deshalb vom Prostatitissyndrom. Dieses ist eine sehr häufige Erkrankung: Es betrifft jeden zweiten Mann zumindest zeitweise im Laufe seines Lebens.
Abhängig vom Krankheitserreger-Nachweis und anhand des Verlaufs gliedert man es in folgende unterschiedliche Erkrankungen, die Sie in der Rubrik "Wissen" im Abschnitt "Prostatitissyndrom" finden:  | Akute (bakterielle) Prostatitis
|  | Chronische (bakterielle) Prostatitis
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Autor: Dr. med. Hubert E. Weiß, 04.12.2009
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