Dr. med. Hubert E. Weiß (09.06.2009)

Broschüren-Neuauflage: Die Radikaloperation der Prostata beim Prostatakarzinom

Bereits in der fünften Auflage der Broschüre stellen G. Pühse, L. Hertle und S. Roth die radikale Prostatektomie genau dar, die häufigste Operation bei Prostatakrebs, samt möglicher Risiken und Folgen.

Den ersten Abschnitt dieses Leitfadens für Patienten bilden Erläuterungen zur Diagnosestellung mithilfe der Voruntersuchungen wie PSA-Messung und Prostatabiopsie. Denn sie sind wichtig für die Bestimmung der Tumorausbreitung und damit für die Planung der Operation. Danach findet sich eine genaue Beschreibung der Operation und der ersten Tage danach.

Besonders ausführlich ist die Darstellung möglicher allgemeiner und spezieller Risiken der Operation, beispielsweise unwillkürlicher Urinverlust und die Beeinträchtigung der Erektion (Gliedversteifung). Dabei wird erklärt, warum diese entstehen können und wie sie sich behandeln lassen.

Ein weiteres Hauptthema sind Sonderfälle, die erst während oder nach der Operation erkannt werden: Der Befall von Lymphknoten und der Tumordurchbruch durch die Prostatakapsel. Ihr Einfluss auf den Operationsverlauf und in diesen Fällen mögliche Behandlungsmethoden werden genau erläutert, insbesondere die Hormontherapie.

Hinweise zur Tumornachsorge runden die Broschüre ab. Sie können sie hier online lesen, zum Ausdrucken herunterladen oder kostenlos anfordern.