Dr. med. Hubert E. Weiß (07.02.2008)
Broschüren-Neuauflage: Die Radikaloperation der Prostata beim ProstatakarzinomBereits in der vierten Auflage der Broschüre stellen G. Pühse, L. Hertle und S. Roth die radikale Prostatektomie genau dar, die häufigste Operation bei Prostatakrebs, samt möglicher Risiken und Folgen.
Neben einer genauen Beschreibung der Operation und der ersten Tage danach finden sich in diesem Leitfaden für Patienten auch Erläuterungen zu den Voruntersuchungen wie PSA-Bestimmung, Prostatabiopsie und anderen. Denn sie sind wichtig für die Bestimmung der Tumorausbreitung und damit für die Planung der Operation.
Besonders ausführlich ist die Darstellung möglicher allgemeiner und spezieller Risiken der Operation, beispielsweise unwillkürlicher Urinverlust und die Beeinträchtigung der Erektion (Gliedversteifung). Dabei wird erklärt, warum diese entstehen können und wie sie sich behandeln lassen.
Ein weiteres Hauptthema sind Sonderfälle, die erst während oder nach der Operation erkannt werden: Der Befall von Lymphknoten und der Tumordurchbruch durch die Prostatakapsel. Ihr Einfluss auf den Operationsverlauf und in diesen Fällen mögliche Behandlungsmethoden werden genau beschrieben, insbesondere die Hormontherapie.
Hinweise zur Tumornachsorge runden die Broschüre ab. Sie lässt sich übrigens auch herunterladen, um sie auszudrucken und in Ruhe zu studieren. 
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