Patientenbroschüren zu besonderen Aspekten von Prostatakrebs

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Untersuchungen

Um die Prostata zu untersuchen und Erkrankungen festzustellen, verwendet der Arzt besondere Methoden. Wir stellen sie Ihnen hier genauer vor.

Die Untersuchung des Mastdarms (Rektum) und der Nachbarorgane (z.B. Prostata) mit dem Finger (lateinisch digitus) ist einfach, schnell und schmerzlos. Sie liefert erste Anhaltspunkte bei Erkrankungen der Prostata. Weiter zur digitalen rektalen Untersuchung.

Zur Gewinnung und Untersuchung von Urinproben werden verschiedene Methoden verwendet. Hinzu kommen Untersuchungen der Bildung und Ausscheidung des Urins, zum Beispiel die Uroflowmetrie (Harnflussmessung). Weiter zu den Urinuntersuchungen.

Das Prostata-spezifische Antigen (PSA) kommt bei gesunden Männern vor, eignet sich aber auch als Tumormarker: Sein Blutspiegel kann Hinweise auf Prostatakrebs geben und zur Beurteilung von dessen Verlauf und Behandlung dienen. Weiter zur PSA-Bestimmung.

Für diese Untersuchung wird eine Ultraschallsonde in das Rektum (den Mastdarm) eingeführt. Sie liefert genaue Bilder von der Prostata und ihrer Umgebung, ist schmerzlos und wird zur Diagnostik von Prostataerkrankungen verwendet. Weiter zum transrektalen Ultraschall.

Die Probeentnahme aus der Prostata dient der weiteren Abklärung auffälliger Befunde, will aber gut überlegt sein. Standard ist die transrektale Prostatastanzbiopsie, auch bei einer Rebiopsie. Weiter zur Prostatabiopsie.