Diagnostik und Prognosebestimmung

Können zukünftig aggressive Prostatakarzinome (PCa) im Urin aufgedeckt werden?

Ziel einer optimalen PCa-Diagnostik ist es, sowohl Karzinome frühzeitig zu entdecken als auch zu erkennen, ob es sich um einen aggressiven, radikal zu therapierenden Tumor handelt. Die Erforschung von nicht invasiven Methoden zum Nachweis von aggressiven Prostatakarzinomen blieb jedoch bisher ohne durchgreifenden Erfolg. Ergebnisse eines RNA-Test im Urin zeigten jetzt vielversprechende Ergebnisse.

Erblich bedingtes Prostatakarzinom (PCa)

Aktuelles zur Genomforschung – Was sollten onkologische Pflegekräfte wissen?

30 % bis 40 % der im jüngeren Alter auftretenden PCa sind familiär vererbt und haben meist einen progressiven Verlauf. Heute können Gentests zur Risikobewertung eines vererbten PCa in Betracht gezogen werden. Hinweise darauf, dass es sich um ein vererbtes PCa handelt, können auch von onkologischen Fachkräften erkannt werden. Dementsprechend sollten sie mit den genetischen Testmöglichkeiten bei Prostatakrebs vertraut sein.

PSA-Screening zur Früherkennung: Kontroversen und Ausblicke

Prostatakrebs ist die häufigste Krebsart bei Männern in den Industrieländern. Die 10-Jahres-Überlebensrate von 91% ist im Vergleich zu anderen Karzinomen jedoch relativ hoch. Aufgrund einer vermehrten Überdiagnostik und Übertherapie von klinisch nicht signifikanten Prostatakarzinomen durch die Bestimmung des prostataspezifischen Antigens (PSA) seit den 1980er-Jahren wird das Prostatakrebsscreening national wie international kontrovers diskutiert.

MRT der Prostata - Die PI-RADSTM-Klassifikation im Praxis-Check

Die bildgebende Untersuchung der Prostata mittels Magnetresonanztomografie (MRT) ist immer häufiger Teil der Prostatadiagnostik. Bei welchen Patienten ein Prostata-MRT indiziert sein kann, woran Sie einen erfahrenen Radiologen erkennen und welche Konklusion oder konkrete Handlungsempfehlung Sie aus der PI-RADSTM-basierten Befundung ziehen können, erfahren Sie hier.