|
Unter einem BPS versteht man Krankheitszeichen durch eine gutartige Vergrößerung der Prostata (BPH, benigne Prostatahyperplasie). Es ist eine sehr häufige Erkrankung des Mannes im mittleren und höheren Alter und führt vor allem zu Beschwerden beim Wasserlassen. Die Häufigkeit des BPS nimmt mit dem Alter zu. So leiden Millionen von Männern an einem behandlungsbedürftigen BPS, darunter bis zu 56% der älteren Männer. Weiter ... Mit dem Alter verändert sich der Stoffwechsel der Prostata. Vermutlich sind es mehrere Faktoren, vor allem hormonelle Veränderungen, die zur Vermehrung des Prostatagewebes führen. Weiter ... Die vergrößerte Prostata behindert die Harnentleerung immer mehr, fördert Harnweg- und Prostataentzündungen und kann sogar zur Schädigung der Nieren führen. Zunächst treten zunehmende Beschwerden beim Wasserlassen auf. Weiter ... Die Basis sind das Erheben der Vorgeschichte (Anamnese), die körperliche Untersuchung, Urin- und Blut-Tests sowie die Ultraschalluntersuchung. Weitere Untersuchungen können hinzukommen. Weiter ... Nur anhand der vollständigen Untersuchungsergebnisse können Arzt und Patient gemeinsam das weitere Vorgehen festlegen: Kontrolliertes Zuwarten, medikamentöse Behandlung oder operativer Eingriff. Weiter ... Das BPS wird meist mit Phytopharmaka, Alpha-Blockern oder 5-alpha- Reduktase-Hemmern behandelt. Diese Medikamentengruppen und ihre häufigsten Vertreter werden im folgenden näher vorgestellt. Weiter ... Am häufigsten werden heute die transurethrale Resektion der Prostata (TUR-P), die Adenomenukleation (AE, „Prostatektomie“) und die transurethrale Inzision der Prostata (TUIP) durchgeführt, je nach Befund. Weiter ... Weiter ... Die Rolle der Ernährung beim benignen Prostatasyndrom wird heftig diskutiert. Genauso wie die Vorbeugung mit Nahrungsergänzungsmitteln oder Medikamenten. Weiter ...
|