Moderne Bildgebung in der Diagnostik des PCa: mpMRT-gestützte Biopsie im Vergleich mit der TRUS-gestützten Biopsie

Experten diskutieren interdisziplinäre Themen, die bewegen

Moderne Bildgebung in der Diagnostik des PCa: mpMRT-gestützte Biopsie im Vergleich mit der TRUS-gestützten Biopsie

Aktuell ist das multiparametrische MRT (mpMRT) der Prostata als bildgebende Methode in der Diskussion. In Ergänzung zum transrektalen Ultraschall (TRUS) wird das MRT bereit jetzt in den S3-Leitlinien als Option aufgegriffen. Darüber hinaus wird die Frage, wann ein MRT in der Diagnostik sinnvoll ist, in verschiedenen Studien untersucht.

Im Rahmen der Qualitätssicherung spielt neben den technischen Anforderungen vor allem die strukturierte Befundung der MRT Ergebnisse eine zentrale Rolle. Die systematische Befundung auf Basis der PI-RADSTM-Klassifikation gilt als ein Baustein, der die Zusammenarbeit zwischen Radiologen und Urologen unterstützt.

In 3 Videos diskutieren für Sie der Urologe Professor Dr. med. Thomas Enzmann (Brandenburg) und der Radiologe Professor Dr. med. Bernd Hamm (Berlin) die folgenden Themen:

Video 1: Aktuelle Leitlinien

Das mpMRT ist als neue Methode bereits in den Leitlinien als Option aufgenommen. Die Experten diskutieren die Empfehlungen in den nationalen und internationalen Leitlinien.

Video 2: Aktuelle Studienlage

Die Studien PROMIS und PROKOMB betrachten den Einsatz des mpMRT im Zusammenspiel mit TRUS und TRUS-gestützter Stanze. Welches Fazit lassen die Studien für die tägliche Praxis zu?

Video 3: Patientenmanagement und Empfehlungen für die Praxis

Der Urologe als Gatekeeper und der Radiologe arbeiten bei der Diagnostik eng zusammen. Strukturierte Befunde nach der PI-RADSTM-Klassifikation sind ein Element der Zusammenarbeit. Die Experten skizzieren den optimalen Ablauf für den Patienten auf Basis Ihrer Erfahrungen.

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Veröffentlicht am 19.04.2017 

Zuletzt aktualisiert: 22.01.2019