Therapie bei Prostatakrebs

Diagnose Prostatakrebs: Informieren Sie sich zu Therapiemöglichkeiten und medizinischen Maßnahmen. Verschaffen Sie sich einen Überblick.

Seelische Unterstützung annehmen

Die Diagnose Krebs führt zu plötzlichen und einschneidenden Veränderungen im Leben. Dabei stellen Erkrankung, Therapie und mögliche Folgen nicht nur eine körperliche Belastung dar, auch die Seele ist betroffen. Daher sollten Patienten immer auch psychoonkologisch behandelt werden.

Diagnose Krebs: Wer hilft bei hoher psychischer Belastung?

„Sie haben Krebs“ – kaum ein Betroffener wird diesen Satz je vergessen oder die Fragen, Ängste, Traurigkeit und Wut, die die Diagnose mit sich bringt. Auch die Zeit der Behandlung bis hin zur Nachsorge bringt Belastungen mit sich, die Betroffene an ihre Grenzen bringen können.

Metastasen verhindern – Heilungschancen erhöhen

Wissenschaftler haben jetzt herausgefunden, wie sich bei Krebserkrankungen eine Metastasierung möglicherweise verhindern lässt: Der Schlüssel liegt in bestimmten Signalmolekülen der Blutgefäße. Werden diese gehemmt, könnte das Fortschreiten der Krankheit gestoppt und damit die Aussicht auf Heilung deutlich verbessert werden. Die Deutsche Krebshilfe fördert das Forschungsprojekt mit rund 251.000 Euro.

LATITUDE-Studie: Wie Prostatakrebs und Metastasen behandeln?

Welche Behandlung ist bei Patienten mit einem neu diagnostizierten, metastasierten Prostatakrebs von Vorteil? In der LATITUDE-Studie bot die in der ärztlichen Behandlungsleitlinie 2019 empfohlene 3-fach-Kombination aus Androgendeprivationstherapie (ADT) plus Abirateron plus Prednison gegenüber der alleinigen ADT klare Vorteile.

Prostatakrebs & Metastasen: Kombinationstherapie im Vorteil?

Patienten mit fortgeschrittenem Prostatakarzinom und starker Metastasierung profitierten bezogen auf das Gesamtüberleben deutlich von der Kombination eines medikamentösen Hormonentzugs (Androgendeprivation) mit einer Chemotherapie (Wirkstoff: Docetaxel), so ein Ergebnis der CHAARTED-Studie.