Digitale rektale Untersuchung

Abtasten der Prostata (DRU)

Nein. Beurteilt werden bei der Untersuchung auch die Umgebung der Analöffnung und – soweit mit dem Finger erreichbar – die Samenblasen und der Mastdarm (Rektum; daher der Name der Digitale Rektale Untersuchung – DRU).

Normalerweise nicht. Nur falls Veränderungen vorliegen wie Einrisse der Analschleimhaut oder eine Entzündung (z.B. eine Prostatitis). Ihr Arzt wird Sie dann aber besonders vorsichtig untersuchen.

Bei der BPH (benigne Prostatahyperplasie, gutartige Prostatavergrößerung) lässt sich alleine aus der Größe der Prostata noch keine Entscheidung zur Behandlung treffen. Dazu muss auch das Ausmaß der Obstruktion bekannt sein, d.h. inwieweit die vergrößerte Prostata den Harnabfluss aus der Blase behindert. Dann wäre zum Beispiel der Harnstrahl abgeschwächt oder nach dem Wasserlassen noch Harn in der Blase (Restharnbildung, wird mit Ultraschall festgestellt).

Ausführlichere Informationen zu diesem Thema finden Sie in der Rubrik „Früherkennung und Diagnose von Prostatakrebs“ unter Digitale rektale Untersuchung (DRU).

Zuletzt aktualisiert: 25.07.2019