Lymphödem

Ansammlung von Lymphe (Gewebewasser) im Gewebe infolge einer Störung des Lymphabflusses.

Es findet sich eine blasse, teigige, kaum eindrückbare und nicht schmerzhafte Schwellung, meist an Armen oder Beinen. Ursache ist in der Regel ein Verschluss von Lymphgefäßen, zum Beispiel durch eine Entzündung, den Druck oder das Einwachsen eines Tumors, eine Operation oder eine Bestrahlung.

Bei Prostatakrebs kann ein Lymphödem entstehen, wenn zahlreiche Lymphknoten befallen sind, sowie nach einer radikalen Prostatektomie, vor allem wenn viele Lymphknoten entfernt werden, oder nach einer Strahlentherapie, vor allem wenn große Gebiete mit Lymphknoten mit bestrahlt werden.