Palliativ

Lindernd, nicht auf Heilung ausgerichtet.

Palliative Maßnahmen richten sich gegen die Krankheitszeichen, nicht gegen die Krankheit selbst. Sie lindern Beschwerden oder schalten sie aus, wenn eine Heilung nicht mehr möglich ist. Die Beschwerden können von der Krankheit oder von ihren Folgen (z.B. Metastasen) verursacht sein.

Beispielsweise sind beim Prostatakarzinom eine intensive Schmerzbehandlung und die Bestrahlung von Knochenmetastasen palliative Maßnahmen, weil man damit Beschwerden bekämpft, den Krebs aber nicht heilen kann.

Von palliativ zu unterscheiden sind heilend (kurativ) und vorbeugend (präventiv).