Parenteral

Wörtlich: Am Darm (im weiteren Sinne: an den Eingeweiden) vorbei.

Unter parenteraler Zufuhr versteht man das Einbringen eines Stoffes (z.B. Nährstoffe, Arzneimittel) in den Körper unter Umgehung des Magendarmtrakts.

Dies ist zum Beispiel folgendermaßen möglich: intravenös (i.v., in eine Vene; am häufigsten, z.B. bei parenteraler Ernährung), intraarteriell (i.a., in eine Arterie), intramuskulär (i.m., in einen Muskel), intrakutan (i.c., in die Haut), perkutan (durch die Haut, z.B. in Form von Salben) und subkutan (s.c., unter die Haut). Vgl. enteral.