Prävention

Vorbeugung (s. auch präventiv).

In der Präventivmedizin unterscheidet man:

Primäre Prävention: Erste Stufe, die eigentliche Vorbeugung. Verhinderung des Erkrankens vor dem Wirksamwerden der Krankheitsursachen, zum Beispiel durch Impfung oder Ausschalten von Risikofaktoren.
Sekundäre Prävention: Zweite Stufe, die Vorbeugung gegen Schädigung. Früherkennung einer Krankheit, bevor sie den Körper schädigt, das heißt Diagnose und Therapie so früh wie möglich (z.B. durch Screening).
Tertiäre Prävention: Dritte Stufe, die Vorbeugung gegen Langzeitfolgen. Begrenzen und Ausgleichen von Folgen einer Krankheit (und ihrer Behandlung), um weitere Verschlimmerungen zu verhindern (z.B. durch Rehabilitation), sowie Nachuntersuchungen, um einen Rückfall rechtzeitig zu erkennen (durch Nachsorge).