Prostatasteine

Kleine, harte Verdichtungen (Konkremente) in der Prostata. Sie entstehen aus Prostatasekret, durch Verkalkung von abgestorbenem Gewebe (z.B. nach Prostatitis oder Prostataabszess) oder von anderen Ablagerungen sowie durch Ablagerung von Steinen aus dem oberen Harntrakt im Bereich der Prostata.

Prostatasteine kommen recht oft vor, liegen meist in der Peripherie der Vorsteherdrüse und sind harmlos. Gelegentlich können sie leichte Beschwerden verursachen, ähnlich denen bei chronischer bakterieller Prostatitis oder beim chronischen Beckenschmerzsyndrom. Nur selten lösen sie eine Entzündung aus oder sind der Grund dafür, dass eine chronische Prostataentzündung trotz Behandlung nicht abklingt. In diesen Fällen kann eine transurethrale Resektion der Prostata (TUR-P) infrage kommen.

Es gibt keine Möglichkeit, das Entstehen oder das Wachstum von Prostatasteinen zu verhindern und sie ohne Operation zu entfernen.